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SUMMARY:Vernissage und Gedenken: Nurit Backhaus - Ein Künstlerleben von Ramat Gan bis zum Südschwarzwald
DESCRIPTION:Nurit Bakaus wurde 1935 in Ramat-Gan in Israel geboren. Ihre Eltern waren mit ihren beiden älteren Schwestern 1933 aus Singen am Hohentwiel nach Israel ausgewandert. Sie verbrachte in Ramat-Gan ihre Jugendzeit und leistete ihren Militärdienst ab\, einen Teil davon als Hirtin in einem Kibbuz. Schon früh zeigte sich ihre Begabung zum Malen und Zeichnen. Sie führte sie zum Kunststudium 1955 – 1959 in die Schweiz\, in Zürich und Genf. Bei einem Besuch 1955 in Freiburg im Breisgau\, wo ihre Eltern mittlerweile lebten\, lernte sie ihren späteren Mann\, einen deutschen Theologen\, kennen. 1959 schloss sie ihr Kunststudium mit dem Diplom der Ecole des arts décoratifs\, Genf\, und der Verleihung von zwei Preisen ab.\nNach ihrer Heirat 1960 lebte die Familie – es kamen drei Kinder dazu – zunächst in Gundelfingen und Freiburg und ab 1971 in Lauchringen und Berau im Südschwarzwald. Gemeinsam mit ihrem Mann führte Nurit Bakaus ab 1975 die „Galerie Berau“\, die in der Region sehr viel Anklang fand. Nach dem Tod ihres Mannes 1982 zog Nurit Bakaus 1985 nach Freiburg und 1989 in ihre Heimat Israel nach Tel Aviv zurück. Seit 2008 lebte und arbeitete sie wieder in Freiburg.\nDie Kinder von Nurit Bakaus\, Judith Kunkel\, Dorit Riley und Rafael Bakaus\, werden im Rahmen dieser Veranstaltung über ihre Mutter und ihr künstlerisches Wirken sprechen. Zur musikalischen Umrahmung tragen u.a. Lya Goldner\, Klavier\, und Beatrix Kirchhofer\, Querflöte\, bei. \nWährend der gesamten Dauer der Jüdischen Filmund Kulturtage 5787 / 2026 wird eine Auswahl von Bildern von Nurit Bakaus im Israelitischen Gemeindezentrum ausgestellt bleiben.\nDie Ausstellung ist somit automatisch allen Besuchern unserer Veranstaltungen frei zugänglich. Gäste\, die lediglich die Ausstellung genießen möchten\, ohne an einer der Veranstaltungen teilzunehmen\, können dies nach Absprache tun\, in Zeiträumen\, in denen unser Sicherheitsteam verfügbar ist. Sie werden gebeten\, sich vorab unter info@jg-fr.de  anzumelden und einen Unkostenbeitrag von 5 € zu entrichten. \nDie Tickets sind beim Einlass an der Abendkasse zu einem Einheitspreis von 15 Euro (keine Ermäßigung) erhältlich.\nGemeindemitglieder\, für die ein besonderer Tarif gilt\, bitten wir um eine gesonderte Anmeldung im Gemeindebüro bis einschließlich 04.10.2026 per Telefon oder E-Mail. Für alle 15 Veranstaltungen im Gemeindezentrum wird ein Abonnement zum Sonderpreis von 112 Euro (statt regulär 225 Euro) angeboten. Dieses ist nicht an der Abendkasse erhältlich! Ihre Anfrage richten Sie bitte frühzeitig per E-Mail an info@jg-fr.de. \nAnmeldung: Alle Besucher werden gebeten\, sich mindestens einen Tag vor der gewünschten Veranstaltung unter info@jg-fr.de anzumelden. \nEinlass: Der Einlass für die Veranstaltungen im Gemeindezentrum beginnt eine Stunde vor dem jeweiligen Veranstaltungsbeginn. Bitte erscheinen Sie frühzeitig\, da wir leider gezwungen sind\, zu Ihrer und unserer Sicherheit umfassende Kontrollen durchzuführen. Bitte beachten Sie unbedingt auch die nachstehenden Sicherheitshinweise! Sofern Sie kein Abonnement haben\, bitten wir\, den Ticketpreis nach Möglichkeit passend bereitzuhalten. \nSicherheit: Um einen zügigen Einlass zu gewähren und um unsere Veranstaltungen pünktlich beginnen zu können\, bitten wir um frühzeitiges Erscheinen ab einer Stunde vor dem jeweiligen Veranstaltungsbeginn. Bitte führen Sie unbedingt einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit und verzichten Sie auf das Mitbringen von grossen Taschen\, Rucksäcken\, langen\, spitzen und anderen gefährlichen Gegenständen\, da dies die Kontrollen unnötig verlängert.
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SUMMARY:Vortrag: Nakba- und Genozid-Narrativ: Antijüdische ideologische Kontinuität mit fatalen Konsequenzen
DESCRIPTION:Ist der Genozidvorwurf gegen Israel eine empirische Tatsache oder eine ideologische Konstruktion? Während diese Anschuldigung die sozialen Medien beherrscht\, stellt sich die Frage: Woher stammt dieses Narrativ wirklich und was hat es mit der Nakba zu tun? \nDer promovierte Sozialwissenschaftler Dr. Ahmed Albaba\, der aus den palästinensischen Gebieten in Judäa und Samaria (Westjordanland) stammt\, stellt in seinem Vortrag Überlegungen vor\, welche die tiefen historischen und ideologischen Wurzeln dieser Anschuldigung zu erklären versuchen. Sein Kernargument stellt eine direkte Verbindung her zwischen der tief verankerten antijüdischen Tradition im arabisch-islamischen sowie im christlich-europäischen Raum\, ihrer Zuspitzung im sogenannten „Nakba-Narrativ“ und dem heutigen Genozidvorwurf gegen den Staat Israel. \nSeine These lautet: Diese antijüdische Tradition wurde durch arabisch-palästinensische Akteure gezielt mit Segmenten der NS-Propaganda\, antizionistischen sowjetischen Kampagnen und postkolonialen Theorien verknüpft. Die Verschmelzung dieser internationalen Einflüsse mit regionalen Narrativen bildet heute eine ideologische Einheit\, und zwar die sogenannte „Die palästinensische Sache“. Mit ihrer rigiden\, chauvinistischen Rhetorik treibt sie die Instrumentalisierung von Israelis und Palästinensern voran\, entmenschlicht sie gleichermaßen und verunmöglicht so ein friedliches Zusammenleben zwischen ihnen. \nEintritt frei\, Spenden willkommen
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