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SUMMARY:Ausstellung: Genozid an Rom:nja auf dem Gebiet der Ukraine\, 1941-1944 - Berichte über einen ignorierten Genozid
DESCRIPTION:Während des Zweiten Weltkrieges haben die deutschen Besatzer in der Ukraine weit über 10.000 Rom:nja ermordet. Doch im kollektiven Gedächtnis der ukrainischen sowie der deutschen Bevölkerung ist dieser Völkermord nur wenig verankert. Insbesondere die Erinnerung aus der Opferperspektive droht verloren zu gehen. Deswegen wurde diese Ausstellung erarbeitet. Sie basiert auf Dutzenden von Interviews mit Zeitzeug:innen\, die im Rahmen eines deutsch-ukrainischen Projektes interviewt worden sind. Mehrere Selbstorganisationen ukrainischer Rom:nja haben daran mitgewirkt. Die Überlebenden bzw. deren Nachfahren berichten vom Leid\, das ihnen widerfuhr\, aber auch vom Widerstand\, den sie oder ihre Angehörigen leisteten. Sie berichten von Kollaboration\, aber auch von Solidarität durch ihre Nachbar:innen.\nDie Ausstellung ergänzt die zentralen Aussagen der Zeitzeug:innen mit Informationen zu den historischen Hintergründen\, zu Überlebensstrategien\, zur Rolle der Partisanenverbände und zur Erinnerungspolitik in beiden Ländern nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Ausstellung wurde im Jahr 2018 vom Bildungswerk für Erinnerungsarbeit und Frieden in Zusammenarbeit mit dem Ukrainischen Zentrum für Holocaust-Forschung produziert und vom Auswärtigen Amt\, der Stiftung EVZ sowie der Rosa-Luxemburg-Stiftung gefördert.\nwww.genocideagainstroma.org \nEine Veranstaltung des Verbandes Deutscher Sinti und Roma – Landesverband Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Bildungswerk für Erinnerungsarbeit und Frieden im Rahmen der Aktionswochen gegen Antiziganismus
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SUMMARY:Informations- und Büchertisch der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Freiburg
DESCRIPTION:Die DIG bietet einen Informations- und Büchertisch in der Münsterstraße in der Freiburger Innenstadt.
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SUMMARY:Vortrag: »Verkehrte Staatskritik: Antizionismus & Antisemitismus«.
DESCRIPTION:Am Samstag\, den 10. Oktober\, laden Artists Against Antisemitism Freiburg ab 20 Uhr in den Kulturraum ein. \nZum Auftakt präsentieren Gruppen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Freiburg ihre Arbeit an Infoständen. \nUm 21 Uhr hält Torsten Liesegang einen Vortrag mit dem Titel »Verkehrte Staatskritik: Antizionismus & Antisemitismus«. Von einigen linksradikalen Gruppen abgesehen\, die Ende der 60er-Jahre Anschläge auf jüdische Einrichtungen verübten\, war der Aufruf zum Mord an Juden nach 1945 vornehmlich der extremen Rechten vorbehalten. Diese Zeiten sind vorbei\, neuerdings imaginieren gerade Linksradikale mit Parolen wie »Death\, Death to the IDF« und »Kill Zios« lustvoll antisemitische Gewaltfantasien. Der Wandel vom Entsetzen über den nationalsozialistischen Vernichtungsantisemitismus hin zum Beklatschen der Massaker des 7. Oktobers und zu Mordfantasien erfolgt mit bestem Gewissen – schließlich wollen die Täterurenkel von heute mit dem Judenmord ihrer Vorfahren nichts zu tun haben. Wie es sein kann\, dass sich Gruppen\, die sich als staats- und kapitalismuskritisch geben\, im antisemitischen Ressentiment beim Volksstaat und mörderischen Antizionismus landen\, soll exemplarisch anhand der Schweizer Gruppe Lotta und einigen Freiburger Beispielen gezeigt werden. \nAb 22 Uhr geht es mit Austausch und Sound von delacroix weiter. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss findet ab 23 Uhr ein Solirave zugunsten der Aktionswochen statt. To life – für das Leben! \nArtists Against Antisemitism wurde im Mai 2021 von Torsun (Egotronic) und Björn Peng gestartet und ist ein Solidaritätsnetzwerk von lokalen Gruppen\, Künstler*innen und Menschen aus dem Kulturbetrieb. Gemeinsamer Nenner ist der Aufruf von 2021\, der weiterhin unter artistsagainstantisemitism.org/aufruf unterzeichnet werden kann. Kunst und Kultur schaffen Räume des gesellschaftlichen Austauschs – Räume\, in denen Antisemitismus keinen Platz finden darf. Denn wo er ohne lauten Widerspruch stehenbleiben kann\, ist das ein Seismograf für die Akzeptanz anderer Formen von gruppenbezogenem Menschenhass.
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SUMMARY:Solirave | Info & Vortrag
DESCRIPTION:Am Samstag\, den 10. Oktober\, wird im Kulturraum auf zwei Ebenen solidarisch gefeiert. Das Programm:\n \nOben\nAb 20 Uhr: Infostände und Merch von teilnehmenden Gruppen der Aktionswochen\nAb 21 Uhr: Vortrag von Torsten Liesegang: »Verkehrte Staatskritik: Anti­zionismus & Antisemitismus«\nAb 22 Uhr: Infostände und Austausch mit Sound von delacroix \n  \nZum Vortrag: Von einigen linksradikalen Gruppen abgesehen\, die Ende der 60er-Jahre Anschläge auf jüdische Einrichtungen verübten\, war der Aufruf zum Mord an Juden nach 1945 vornehmlich der extremen Rechten vorbehalten. Diese Zeiten sind vorbei\, neuerdings imaginieren gerade Linksradikale mit Parolen wie »Death\, Death to the IDF« und »Kill Zios« lustvoll antisemi­tische Gewalt­fantasien. Der Wandel vom Entsetzen über den national­sozialistischen Vernichtungsantisemitismus hin zum Beklatschen der Massaker des 7. Oktobers und zu Mordfantasien erfolgt mit bestem Gewissen – schließlich wollen die Täterurenkel von heute mit dem Judenmord ihrer Vorfahren nichts zu tun haben. Wie es sein kann\, dass sich Gruppen\, die sich als staats- und kapitalismuskritisch geben\, im antisemitischen Ressentiment beim Volksstaat und mörderischen Antizionismus landen\, soll exemplarisch anhand der Schweizer Gruppe Lotta und einigen Freiburger Beispielen gezeigt werden. \n  \nUnten\nAb 23 Uhr: Solirave. Techno\, Strobo und Nebel mit Ludoviko\, Pét Nat\, TheElectricTaste & tba \nOrganisiert wird die Nacht von Artists Against Antisemitism Freiburg. Was sich im Programm noch tut\, erfahrt Ihr unter anderem über unseren Instagram-Kanal. Alle Einnahmen fließen in den Soli-Topf für die Aktionswochen gegen Antisemitismus Freiburg. Selbstredend ist an diesem Abend kein Platz für antisemitische\, rassistische\, queerfeindliche und sexistische Einstellungen – das gilt an der Kasse wie auf dem Floor. For life – für das Leben! \nArtists Against Antisemitism wurde im Mai 2021 von Torsun (Egotronic) und Björn Peng gestartet und ist ein Solidaritätsnetzwerk von lokalen Gruppen\, Künstler*innen und Menschen aus dem Kulturbetrieb. Der Aufruf von 2021 (https://artistsagainstantisemitism.org/aufruf/)\, der weiterhin von allen unterzeichnet werden kann\, ist unser gemeinsamer Nenner für die Arbeit gegen Antisemitismus im kulturellen Bereich.\nKunst und Kultur schaffen wichtige Räume des gesellschaftlichen Austauschs\, in denen unterschiedlichste Menschen zusammenkommen. Es gilt\, diese Räume so zu gestalten\, dass\nAntisemitismus darin keinen Platz findet. Denn wenn dieser ohne lauten Widerspruch stehenbleiben kann\, ist das ein Seismograf für die Akzeptanz anderer Formen von gruppenbezogenem Menschenhass. Deshalb stellen wir uns jedem Antisemitismus entschieden entgegen — und somit auch gegen jede Form des Hasses. \nLine Up: Pét Nat (https://www.instagram.com/_petnat_/)\, Ludoviko (https://www.instagram.com/___ludoviko___/)\, TheElectricTaste (https://www.instagram.com/juliabackmanntet/) & Guests. \nEinlass 22.30 Uhr\, Beginn 23 Uhr \nEintritt im Erdgeschoss kostenlos\, Party 10\,-
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